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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 359 mal aufgerufen
 Probleme
Huskyrider Offline




Beiträge: 89

30.05.2016 10:22
Klebstoff Ritzel Zitat · Antworten

Hallo zusammen
Ich bin noch neu hier im Forum und habe gestern mein Erstlingswerk fertig gestellt. Ein paar Bilder werden noch folgen. Leider habe ich ein kleines Platzproblem in meinem Unimog, da ich einen Graupner SMX als 'Lichtschalter' verwendet habe. Gestern habe ich diesen fertiggestellt und bin gleich eine Runde gefahren. Leider hat sich nach nicht einmal einem Akku das Ritzel auf der Welle gelöst. Dazu meine Frage was für einen Kleber nehmt Ihr um Ritzel auf Wellen zu befestigern?
Grüsse Michi

frankeisenbahn Offline



Beiträge: 239

30.05.2016 11:20
#2 RE: Klebstoff Ritzel Zitat · Antworten

Hallo Michi,

ganz viele hier verwenden "Loctite 648 Fügen Welle-Nabe. Das hält auf jeden Fall bombenfest. Wenn die Welle noch nicht eingebaut ist, kann man manchmal die Verbindung auch vorsichtig löten.

Grüße

Frank

xenton Offline




Beiträge: 730

31.05.2016 18:00
#3 RE: Klebstoff Ritzel Zitat · Antworten

Hallo Michi,
hier noch ein paar kleine Anmerkungen zum Loctite Wellenkleber:
1. Vorher unbedingt die Klebestellen, soweit möglich, mit Alkohol entfetten
2. Den Kleber unmittelbar dort auftragen wo geklebt werden soll. Also nicht in die Bohrung des Ritzels und dann die Welle durchschieben. Da der Kleber anaerob ist, also bei Luftabschluß reagiert, ist das Ritzel höchstwahrscheinlich schon beim Aufschieben fest und sitzt dann an der falschen Stelle.
3. Scheinbar gibt es Fette (z.B. das weiße Modellbaufett von Robbe) die den Kleber anlösen. Mit Öl hatte ich bisher keine Probleme

Gruß
Martin

>>> Hilfe! Mein Ball ist umgefallen! <<<

http://www.mikro-rc.de - http://www.microtruckracing.de

Toni Offline




Beiträge: 1.405

31.05.2016 18:52
#4 RE: Klebstoff Ritzel Zitat · Antworten

Also ich löse das Problem meist etwas anders.
Die Bohrung im Zahnrad ist ja zumeist etwas größer ausgefallen und die Achse würde durchrutschen beim drehen.
Wenn man da z.B. eine kleine Kugel auf eine Seite der Bohrung legt und dort dann gaaanz zart mit dem Hammer draufschlägt (das drauf fallen des Hammers aus geringer Höhe genügt da meist sogar schon), dann staucht man die Bohrung auf der Seite etwas und die Welle lässt sich dann später, wenn sie von der anderen, immer noch etwas großen Seite her eingeschoben wird, recht stramm durch die gestauchte Seite durchpressen.(bestenfalls muss man sich dabei ganz langsam herantasten und u.U. auch noch mal nachreiben, bis es richtig klappt.
Für die Stauchung geht auch ein Passtift, der an den Enden ja meist auch gerundet ist, nur muss man den dann wirklich senkrecht zur Bohrung führen beim aufschlagen mit dem Hammer, sonst wird es schief bzw. außermittig gestaucht.
Das hält für gewöhnlich sehr gut und auch lange...
Man muss sich halt zum Einbau, wenn die Achse nebst Zahnrad in schon eingebrachte Achslager im Fahrgestell verbaut werden soll, eine kleine "Einschlaghilfe" bauen, damit man das alles auch richtig "ins Lot" bringen kann, bevor man da die Achse einpresst und dabei nix zerbröselt.

Nette Grüße vom Toni

> Die Rechtschreib- und Gramatikfehler sind Ausdruck meiner Kreativität ...<

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