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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 495 mal aufgerufen
 Tipps & Tricks zum Modulbau
e-up! Offline



Beiträge: 34

17.09.2017 18:02
Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden Zitat · antworten

Hallo,

ich habe mehrere Vibrationsmotoren deren 2. Wellenende im Lagerschild sichtbar ist.

Einen dieser 4mm x 12mm Motoren habe ich durch Tausch der Welle auf zwei Wellenenden umgebaut:

a) Abziehen des Vibrationsgewichts von der Welle

b) Öffnen des Gehäuses am Kunststofflagerschild

c) Äußerst äußerst vorsichtiges Herausziehen des Kommutators aus den Kontaktfedern



d) Ausdrücken der kurzen Welle aus dem Kommutator

e) Einpressen der neuen langen Welle in den Kommutator

f) Äußerst äußerst vorsichtiges Einstecken des Kommutators in die Kontaktfedern des Lagerschildes

e) Schließen des Gehäuses und Zubiegen der Gehäuselaschen



g) Anschließen - drehen lassen - freuen!


Hier einige Motordaten: Umax=3V, nmax/3V=6800rpm, Duchmesser=4mm, Länge=12mm, Länge Welle=25mm

Bis bald,

Siegfried

Toni Offline




Beiträge: 1.182

17.09.2017 19:30
#2 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden Zitat · antworten

Hallo Siegfried

Bei ca. 3V nur ca. 6800 Umdrehungen, das klingt schon mal gut...
Wie schaut es denn bei den Motörchens mit den Drehmomenten aus?
Ich suche für meine Feldbahnloks nämlich solche kleinen Motoren mit Drehzahlen, die sich so etwa in dem Bereich bewegen.
Die sollten aber eben nicht zu schwach auf der Brust sein und auch die TTf Fahrzeuge bewegen können.
Getriebeübersetzungen würden sich dann (ohne größeren Aufwand zu betreiben) im Bereich von ca. 1:15- 1:18 bis max 1:20 herum bewegen, damit die kleinen Loks keine "Rennsemmeln" werden.
Da ihr das ja hauptsächlich für die T-Gauge Sachen getestet habt, liegt es ja nahe, das da die Kraft sooo groß nicht ist...

Nette Grüße vom Toni

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e-up! Offline



Beiträge: 34

17.09.2017 20:02
#3 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden Zitat · antworten

Die Drehmomentenangabe ist und bleibt ein Problem.

Ich kenne einen Vibrationsmotor-Lieferanten aus GB der zu jedem Motor ein Datenblatt mit Drehmomentenkurve liefert.
Die aus Handys ausgebauten haben nun mal kein Datenblatt.

Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir einen "Dremomentenmessplatz" zu bauen:

ein Prisma zum Aufspannen der Motoren ist fest neben einer el. Goldwaage montiert. Auf die Motorwelle wird ein 25mm langer Hebel montiert der dann für jeden Motortestling auf dieselbe Stelle der Waage "drückt". Aus den so ermittelten "Druckwerten" lassen sich die Motoren dann untereinander vergleichen - als saubere Drehmomentenangabe lassen sich die Ergebnisse sicher nicht nutzen.

Toni Offline




Beiträge: 1.182

06.10.2017 17:54
#4 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden Zitat · antworten

Also quasi so etwas hier --> in der Art, nehm ich mal an...
Halt nur ohne den Propeller und den "Umweg" über den Kipphebel.

Nette Grüße vom Toni

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Kniffo01 Offline




Beiträge: 1.458

08.10.2017 22:42
#5 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden Zitat · antworten

Hallo Siegfried,

ein zweites Willkommen hier im Forum.
Ich hätte zwei Fragen.
Was macht man mit so einem Motor mit zwei Ausgangswellen?
Als Antrieb ist er wohl eher nicht zu gebrauchen.
Bei einige Loks kommen solche Motorvarianten zum Einsatz, die sind dann allerdings etwas größer.

und was macht dieser Beitrag in dieser Rubrik?
Mit Modulen hat das hier etwas wenig zu tun, oder?

Grüße Oliver

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e-up! Offline



Beiträge: 34

09.10.2017 07:33
#6 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden Zitat · antworten

Hallo Oliver,

vielen Dank für die Begrüßung und hier meine 2 Antworten:

- ein Motor mit zwei Wellenenden kann mittig unter dem 4WD-Fahrzeug verbaut sowohl den hinteren als auch den vorderen Antriebsstrang bedienen

- sorry, ich hab´echt die falsche Rubrik gewählt

Bis bald,

Siegfried (o/ ! \o)

Kniffo01 Offline




Beiträge: 1.458

09.10.2017 13:41
#7 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden Zitat · antworten

Hallo Siegfried,
Für ein Allradfahrzeug benötigst du aber ein bisschen mehr Drehmoment.
Da ist es aus meiner Sicht angebrachter. Einfach einen 6mm Motor parallel zur Durchtriebswelle zu platzieren und diesen entsprechend zu untersetzen.
Allrad benötigt doch etwas mehr kraft als nur Heckantrieb.
Grüße Oliver

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Selbstfeiermeister Offline




Beiträge: 441

09.10.2017 13:46
#8 RE: Baubericht: Motor-Umbau auf zwei Wellenenden Zitat · antworten

Das ist ja im Prinzip auch auf andere Motoren umzulegen. Und für welche Anwendungen es verwendet wird, bleibt jedem selbst überlassen.

Gruß
Sebastian

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