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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 324 mal aufgerufen
 LKWs
AKKI64 Offline



Beiträge: 38

23.10.2019 08:16
Mercedes-Benz N56 1928 Zitat · Antworten

Hallo Leute,

Heute stelle ich euch den MB N56 von 1928 vor. Das Fahrzeug war für eine Nutzlast von bis zu 8,5t ausgelegt. Um das Gesamtgewicht besser zu verteilen, hatte dieser LKW als einer der ersten in D hinten eine angetriebene, einfachbereifte Doppelhinterachse. Als Motorisierung stand ein 70PS Diesel (für 30km/h) oder ein 100PS Benziner (35km/h) zur Auswahl.

Das Modell basiert auf einem Roskopfmodell. Die Pendelvorderachse ist Marke Eigenbau, die Hinterachse ist das, bei mir beliebte, Sol-Expert LKW-Getriebe. Da auf der Pritsche üppig Platz ist, hatte ich statt eines Deltang-Empfängers, einen anscheinend günstigen China-Import mit integrierten Regler gewählt. Erst später wurde mir klar, das diese Empfänger ja für Flieger konzipiert sind, der Regler also nur unidirektional ist. Bei den übrigen Funktionen, die ein Deltang bietet, relativiert sich da der günstige Preis ganz schnell.
Also brauchte ich noch einen Regler von Sol-Expert, des weiteren noch ein 3,7gr Servo, das bekannte Mikro-Soundmodul als Chinaklon und einen 240mah-Akku. Als Lautsprecher habe ich den Originallaustsprecher aus seinem sperrigen Gehäuse gepult und nach unten abstrahlend, hinten auf der Pritsche verstaut. Das ergibt mit der Plane einen überraschend satten Sound. Als Motorgeräusch habe ich den Benziner-Sound eines US-Halbkettenfahrzeugs gewählt. Die mir zur Verfügung stehenden Diesel hören sich mir mich zu modern an. Über das Soundmodul kann ich, neben der Hupe, auch noch das Licht schalten.

Für Sebastian: Ich stelle auch noch eine Luftaufnahme meines sich im Bau befindlichen Dioramas ein. Eine ausführlich Beschreibung folgt an anderer Stelle.

Grüße
Axel

Selbstfeiermeister Offline




Beiträge: 918

23.10.2019 09:42
#2 RE: Mercedes-Benz N56 1928 Zitat · Antworten

Na, du bist ja krass! Baust mal eben den Potsdamer Platz als Straßenmodul. Fehlt quasi nur noch die große Ampel und die Straßenbahn. Da das Columbushaus noch nicht fertig ist, würde ich mal auf ca. 1931 tippen. Ist aber besser, als vor 1928, da hättest du noch das Grand-Hotel Bellevue bauen müssen .
Der LKW ist natürlich auch klasse. Der ist echt ganz schön lang für damalige Verhältnisse.

Gruß
Sebastian

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AKKI64 Offline



Beiträge: 38

23.10.2019 10:20
#3 RE: Mercedes-Benz N56 1928 Zitat · Antworten

Hallo,

da hat sich noch jemand mit der Baugeschichte des Potsdamer Platz beschäftigt. Der Verkehrsturm wat eigentlich Ausgangspunkt zum Bau des Dioramas, aber wie das so ist, reicht der Platz auf den 60x80cm nicht aus. Den Turm könnte man hinstellen wo man wollte, in irgendeine Richtung stört er immer das Abbiegen. Deshalb ist es mit der Vorbildtreue auch nicht weit her. Die Gebäude sind modifizierte Vollmerbausätze, die imitieren die wilhemisch-neoklasssisch-neogotisch-sonstwieneo Architektur m.E. ganz gut. Ich finde den Gegensatz zwischen der Altbehauung und der neusachlichen Architektur des Columbushauses ganz interessant. Außerdem bietet der Rohbau noch weitere modellbauerische Gelegenheit (z.B. Turmdrehkran aus einem Hochspannungsmast). Anstatt Straßenbahn gibt es bei mir in der hinteren rechten Ecke als Abschluss ein Stück S-Bahn-Trasse.

Zum LKW: Diese Größe hat sich auch wohl erstmal als technische Sackgasse erwiesen. Der Nachfolger, der MB L10000 ist ja auch nur in sehr kleinen Stückzahlen gebaut worden.

Grüße
Axel

Selbstfeiermeister Offline




Beiträge: 918

23.10.2019 11:21
#4 RE: Mercedes-Benz N56 1928 Zitat · Antworten

Mama, wenn mal ein paar mal über den Potsdamer Platz gelaufen ist, kommt einem dein Straßenverlauf sehr bekannt vor. Auch wenn der ganze Platz auf die Modulplatzverhältnisse uminterpretiert wurde ist das Vorbild doch klar zu erkennen. Zugegeben, wegen der Gebäude musste ich Tante Google fragen. Bei der Position des Columbushauses war ich nicht ganz sicher. An dieser Stelle hatte ich eher das Haus mit dem Café Josty erwartet, aber die Form des Gebäudes und weil es eben noch im Bau ist, lässt eher auf das Columbushaus schließen. Wie auch immer, ich finde das Modul sehr gelungen, vielleicht gibt's ja irgendwann mal die Möglichkeit das live zu bewundern.

Gruß
Sebastian

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