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  • Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Ich denke, die Endabschaltung über Strom ist sehr individuell. Selbst die identischen Motoren haben an den unterschiedlichen Getriebestufen schon sehr abweichende Stromaufnahmen. Wenn ein Motor am 25:1-Getriebe schon selbst aufhört, weil er nicht mehr kann, drückt der Motor am 700:1 fast im Leerlauf das Modell auseinander. Und wenn der Motor langsam läuft, braucht er weniger Strom, als bei höherer Drehzahl. Mit reduzierter Drehzal wird die Stromüberwachung dann auch nicht auslösen.
    Ansatzweise würde das nur mit geschalteter Motorspannung funktionieren, also ein/aus. Der Tiny müsste an einem ADC-Eingang die Spannung, die an einem Messwiderstand abfällt messen und das für beide Drehrichtungen des Motors, also 2 ADC-Eingänge. Dafür braucht der Tiny eine eigene H-Brücke mit Messwiderständen gegen Masse. Das bedeutet aber auch, dass eine komplette Motorsteuerung (mit Servosignaleingang) implementiert werden muss. Das ganze ist dann im Prinzip ein eigener Fahrtregler, nur zusätzlich mit Stromüberwachung/-abschaltung. Durch die schwankende Versorgungsspannung ist der Abschaltbereich allerdings auch sehr breit.

  • Faszination Modellbahn in MannheimDatum06.06.2019 01:27
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Zitat von michl im Beitrag #21
    ... Das Ursprungsmodell ist von NZG, Vollmetall und sehr schwer (-:



    Das sieht man. Das Laufwerk (könnte von Andreas Rackel sein) ächzt ganz schön unter dem Gewicht.

  • technische Daten 6mm GetriebemotorenDatum05.06.2019 12:51
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Also bei deinem Link lese ich 60gcm (nicht 30) dies wird das Drehmoment sein, dass der Motor mit dem Getriebe bei Nenndrehzahl schafft.
    Die 120gcm verstehe ich als maximale Belastbarkeit des Getriebes an sich. Das schafft dieser Motor aber nicht, aber die Kraft, die von der Abtriebswelle her wirken könnte darf auch nicht größer sein.

    Edit: 12mm-Getriebemotoren (BG N20) mit 100:1 und 150:1 haben Ca. 150gcm bzw. 200gcm als Nenndrehmoment angegeben. Bei diesen Motorgrößen ist aber oft auch schon das Drehmoment in mNm (nicht gcm) angegeben (Faktor 0,0981).

  • Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Danke, Oliver! Das Chassis war eigentlich gar kein so großes Problem. Dass ich beim Servo mit geringeren Übersetzungen auskomme, weiß ich ja schon aus einem meiner anderen Projekte und den geteilten Erfahrungen aus diesem Forum. Der Knackpunkt war wirklich der hohe Lenkeinschlag in Verbindung mit den Antriebsgelenken. Leider habe ich auch keinen Weg gefunden, diese Doppelkardangelenke durch Druckteile zu vereinfachen. Die Herstellung in Handarbeit ist wirklich sehr aufwändig. Die Doppelkardans haben aber auch den Vorteil, dass der Unrundlauf, der bei einem einzelnen geknickten Kardangelenk auftritt, nahezu vollständig kompensiert wird. Vollständig sicher nicht, da die Gelenke keine interne Zentrierung haben. Ich habe aber noch einige Chassis zum Testen hier, da kann ich ja spaßeshalber mal einfache Gelenke in die Vorderachse einsetzen. Mit dem Allradantrieb kommt man doch mit weniger Lenkeinschlag aus, als ich dachte. Die angetriebenen Vorderräder ziehend as Auto in die Kurve hinein.

    Ja, ein Rx31 ist kleiner, als ein Rx43, aber ich habe hier nur einen 31er liegen und dafür viele 43er. Und da der 43er problemlos in das Fahrzeug passt, habe ich lieber den verwendet. Allerdings lässt der sich nur sporadisch an den Pistolensender binden. Ich habe die Vermutung, dass das mit dem jeweiligen Programmierzustand zusammenhängt. Mit einer Programmierung funktioniert das wunderbar, mit anderen Einstellungen wieder gar nicht.

    Edit: Deinen Alfa habe ich bereits entdeckt. Schön, dass die Zeitmessplatine da rein passt. Welche Fahrzeit kannst du aus dem Auto quetschen?

  • Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Hier sieht man es auch nochmal
    [[File:Screenshot_2019-05-30-11-11-31_1_1.jpg|none|700px|700px]]

  • Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Ja @Toni, du hast da einen Denkfehler

    Das Lager in der Felge, was du da siehst, ist folgendes
    [[File:Screenshot_2019-05-30-10-41-55_1.jpg|none|700px|700px]]

    An der Außenseite ist es im Achsschenkel gelagert und innen auf der Antriebswelle. Das Rad ist ebenfalls (nur) innen auf der Antriebswelle verklebt. Zwischen der Felgeninnenseite und dem Achsschenkel sind umlaufende noch 1 bis 2 Zehntelmillimeter Luft.

  • Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    @all
    Vielen Dank, für die lobreichen Worte. Ich fühle mich echt gebauchpinselt

    Ich schon mal kurz geschaut, wass noch in der Bastelkiste liegt und bin dabei auf einen roten (anderer Tuningmotor für Drohnen) und einen normal unlackierten (Serienmotor für Drohnen) gefunden. Muss mal schauen, ob einer davon besser geeignet ist.

    @Blümi
    Dafür ist der Wagen gedacht

  • Thema von Selbstfeiermeister im Forum PKWs

    Die Idee zu diesem Projekt entstand letztes Jahr auf der Messe in Leipzig, als Oliver (@Theoretiker) Filmaufnahmen von meinem DTM-Coupe beim Donutsdrehen in Zeitlupe gemacht hatte. Ich dachte mir, dass es eventuell möglich ist, auch in diesem Maßstab einigermaßen schöne Drifts hinzubekommen

    Kurz nach der Messe habe ich mich also mal daran gemacht und ein Auto konstruiert, dass das Driften begünstigt. Recherchen ergaben, das wesentliche Voraussetzungen dafür folgenden Punkte sind:

    - ordentlich Geschwindigkeit und Drehmoment an den Rädern -> schneller, kräftiger Motor und eine gringe Getriebeübersetzung,
    - Reifen ohne Grip -> hart und glatt,
    - große Lenkwinkel für große Driftwinkel,
    - Allradantrieb, damit das Fahrzeug noch einigermaßen kontrollierbar ist

    Mangels Kronenräder, musste ich mich für den Allradantrieb zwischen Schneckenstufen und Kegelradstufen an den Achsen entscheiden. Da ich den Kegelrädern keine hohe Lebenserwartung abspreche, habe ich mich zähneknirschend für die Schneckenvariante entschieden (in meinen Augen wären Kronenräder die beste Lösung).
    Die Konstruktion des Powertrains war einfach. Etwas Grübeln bereiteten mir die Antriebsgelenke an der Vorderachse. Da ich ja einen hohen Lenkwinkel anstrebte, waren einfache Kardangelenke nicht ausreichend. Nach etwas Recherche bin ich dann auf die Doppelkardangelenke gekommen. In der Tat sind diese nicht wesentlich größer geworden, als die einfachen Gelenke. Da ich die Befürchtung hatte, dass es mir die Gelenke schon beim ersten Test zerfetzen könnte, habe ich sie gleich aus Neusilber gebastelt. Jedes Doppelkardangelenk besteht aus 5 Teilen zuzüglich den Verbindungsstiften (dafür habe ich billige 0,4mm-Bohrer verwendet).
    [[File:IMAG5120_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5123_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5422_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5427_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5432_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5598_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5603_cut.jpg|none|700px|700px]]


    Als Karosse musste natürlich was angemessenes her, etwas was auch im Vorbild über Allradantrieb verfügt. Die Wahl fiel daher auf den Nissan Skyline R34 GT-R. Als 1:87-Modell ist der mir nur von REELY bekannt. Dieser ist allerdings kaum noch zu bekommen. Ich habe aber ein kostenloses 3d-Modell gefunden, dass ich entsprechend skaliert, ausgehöhlt und bei Shapeways habe drucken lassen.
    [[File:CAD_Skyline_--.jpg|none|700px|700px]]


    Dafür habe ich dann ein passendes Chassis konstruiert:
    [[File:CAD_Skyline_00.jpg|none|700px|700px]]

    Wie bereits erwähnt, war der Powertrain schnell gemacht. Kniffliger wurde es dann wieder beim Lenkservo. Ein fertiges hat da keinen Platz. Um auch die Kosten etwas im Rahmen zu halten habe ich ein Lenkservo aus den Komponenten des HK5320 konstruiert. Aus Platzgründen sind ein paar Getriebestufen entfallen und dafür eine Schneckenstufe hinzu gekommen (Gesamtübersetzung etwa 343:1). Preislich liegt das Lenkservo dann bei ca. 10Euro, das ist ok.

    Nachdem ich das Chassis habe drucken lassen, bin ich zwischenzeitlich auf ein sehr detailliertes 3d-Modell von 2F2F-Skyline gestoßen. Beispiel aus Innenraum:
    [[File:CAD_Skyline_---.jpg|none|700px|700px]]

    Das Modell war so aber nicht druckbar und musste erst aufwendig von mir bearbeitet werden.
    Dazu habe ich mir auch noch die passenden Felgen HRE 446 in 19" konstruiert.
    [[File:CAD_Felgen.jpg|none|700px|700px]]

    Danach habe ich mir mal den Spaß gemacht und das bearbeitete Mesh über mein konstruiertes Chassis gestülpt. Das zeigt ganz gut, wo noch Luft ist.
    [[File:CAD_Skyline_01.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:CAD_Skyline_02.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:CAD_Skyline_03.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:CAD_Skyline_04.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:CAD_Skyline_05.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:CAD_Skyline_06.jpg|none|700px|700px]]



    Der Einbau des Lenkservos verlief reibungslos. Alle Komponenten passen gut.
    [[File:IMAG5021_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Die Potiwelle muss etwas modifiziert werden und ein Servohorn entsteht aus Blech.
    [[File:IMAG5822_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5823_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Die Achsschenkel wurden aus Messing gefertigt und nehmen die (1,5x4x1,2)mm-Radlager auf.
    [[File:IMAG5825_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Von unten hält ein Neusilberblech die Vorderachse in Position.
    [[File:IMAG5139_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Die inneren Lager haben die gleiche Größe wie die äußeren, so lässt sich das Schneckenrad später bequem an seine Position schieben.
    [[File:IMAG5828_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5832_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5836_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Test des Lenkeinschlages mit provisorisch montierten Rädern. der Lenkwinkel wird durch den Servoweg begrenzt (war kein Platz für eine andere Lenkstangengeometrie), nicht durch die Antriebsgelenke!
    [[File:IMAG5842_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5844_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Die Räder sind zwar sehr filigran, aber dennoch stabil genug. Die Reifen sind ebenfalls gedruckt (PA12).
    [[File:IMAG5023_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Mit etwas Farbe sehen die Räder schon viel besser aus.
    [[File:IMAG5062_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5068_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5903_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Die Vorderräder werden mit den Antriebsgelenken verklebt (Sekundenkleber) und anschließend in die Achsschenkel eingeschoben und per Loctite-Wellenkleber am Schneckenrad der Vorderachse befestigt.
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    Das Chassis mit Rädern, und Motor. Ein 6x10mm-Motor war leider etwas zu schwach (der Powertrain hat eine Übersetzung von ca. 7:1 und beinhaltet 2 parallele Schneckenstufen), daher habe ich den nächstgrößeren aus der Bastelkiste gegriffen. Das ist ein Tuningmotor für Drohnen. Der hat ordentlich Drehmoment und Drehzahl, ist aber auch sehr hungrig nach Strom.
    [[File:IMAG6152_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Den Emfänger (RX43) habe ich über der Hinterachse untergebracht.
    [[File:IMAG6157_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Darunter war dann noch Platz für den MotortinyII vom Harald.
    [[File:IMAG6185_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Die Servoelektronik konnte ich vor der Vorderachse unterbringen.
    [[File:IMAG6180_cut.jpg|none|700px|700px]]

    Schalter und Ladebuchse sind an den dafür vorgesehenen Positionen montiert worden. Vor dem Schalter ist noch Platz für eine 7polige Verbindungsbuchse zur Karosse.
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    Die Karosse musste ich noch ausfräsen. Ich habe mit Absicht den Großteil der Inneneinrichtung in der Karosse gelassen, um nur das zu entfernen, was wirklich der Technik im Weg ist.
    [[File:IMAG5155_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5156_cut.jpg|none|700px|700px]]

    [[File:IMAG5157_cut.jpg|none|700px|700px]]


    Das Armaturenbrett und die Heckablage konnte ich erhalten. Leider musste das Lenkrad der 120mAh-Lipo-Zelle weichen. Aber immerhin geht der Deckel zu.
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    [[File:IMAG6179_cut.jpg|none|700px|700px]]


    An der Karosse ist noch einiges zu tun (Leuchten ausbohren, neu fertigen, Scheiben basteln, Farbe, etc.). Sie ist auch noch nicht am Chassis befestigt, das soll mit der 7poligen Steckverbindung geschehen. Vielleicht findet sich auch noch ein Platz für eine Schraube.

    Erste Fahrtests waren schon mal sehr vielversprechend. Die Lenkung funktioniert, die Räder drehen sich alle und die Antriebsgelenke hat es auch noch nicht zerlegt.

    Hier mal ein paar Testvideos, bei den ersten beiden habe ich mit der Slowmotion-Funktion vom Feldfernsprecher herumgespielt.








    Ich muss mal schauen, ob ich noch einen anderen Motor finde, der etwas weniger Strom nimmt. Nach ein paar Minuten Fahrzeit kann es derzeit vorkommen, dass die Spannung kurzzeitig so stark einbricht, dass der MotorTinyII aussteigt. Vielleicht teste ich auch mal, wie es ohne den MotorTiny funktioniert. Aber so wie es ist, macht das Modell auch schon echt Laune

  • Tx20v2 und Rx45v5Datum26.05.2019 15:23
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Die Tx20 basiert auf dem Tx2-Sender. Im Prinzip brauchst du da nur hardwaremäßig die Ausgänge tauschen.

  • Tx20v2 und Rx45v5Datum26.05.2019 10:23
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Hallo Uwe,

    Du bist nicht der erste mit diesem Problem, daher wurde im Laufe der Zeit schon die ein oder andere Frage dazu gestellt und beantwortet. Einfacher und schneller wäre es daher vielleicht, wenn man einfach mal die Suche bemüht -> ein Ergebnis daraus. Das hat auch den Vorteil, dass der nächste der was zum Thema sucht, sich nicht durch all die Mini-Thread-Leichen kämpfen muss, sondern einen Thread mit allen Problemen und Lösungen zum Thema findet

  • Devo 7E mit Rx43d-1 bindenDatum22.05.2019 20:27
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    @Thomas M
    Du kannst den Rx43 (auch mit der aktuellen Firmware) auch mit DSM2 (air) an die Devo (mit Deviation) binden.

    @Zebolon
    Ich hatte lediglich versucht zu erörtern, wie die Ausgangslage ist, da du mit den relevanten Informationen ja hinter dem Berg hältst. Mein Nickname hier im Forum hat damit überhaupt nichts zu tun. Wenn du dich hier im Forum so gut auskennst, hast du ja sicher für die richtige Firmware das richtige Video vom @Theoretiker (als Oli) gesehen, indem er das Binden sehr verständlich erklärt hat...

  • Devo 7E mit Rx43d-1 bindenDatum22.05.2019 13:43
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Welche "richtige" Software ist denn auf dem Sender? Dafür gibt's dann auch ein Handbuch, in dem das Binden beschrieben ist.

  • Anhänger-EmpfängerDatum17.05.2019 03:22
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Zitat von m-brilisauer im Beitrag #23
    ...
    Erwarte jetzt bitte nicht, dass ich hier das ISO-OSI-Schichtenmodell durchgehe.



    Nein, das erwarte ich nicht. Das hatte ich damals im Studium (Telekommunikationstechnik) auch schon zur Genüge durchgekaut


    Ein Programmieren der Platinen erachte ich nur soweit als nötig, als dass für die Servos eine Reverse-Funktion als Option bereit steht, falls mal eine Servofunktion der Zugmaschine dupliziert werden soll. Da wäre dann die Ausschlagrichtung relevant. Andernfalls müsste man das Servo (Poti und Motor) in der Polung vertauschen.
    Für simple Schaltfunktionen finde ich es fast einfacher, die Drähte auf fixe Pads zu legen, als nachher alles in der Programmierung zu tauschen. Schaltfunktionen werden ja nur 1zu1 durchgereicht. Da ist es ja egal, auf welchem Ausgangs-Pin der Blinker sitzt, er muss nur auf dem Master am entsprechenden Eingang aufgelegt werden. Wenn die zugehörigen Ein-/Ausgänge bekannt (durchnummeriert) sind, ist da ja schnell richtig angelötet.
    Interessant wäre vielleicht noch die Option, z.B. für den XS-Slave an einem der Ausgänge eine Schalt- oder eine Servo-Funktion zu wählen. Das wäre schon durch einfaches Umschalten vom z.B. dem 5. Schaltkanal auf den ersten Servokanal am Master möglich. Dann muss noch nicht mal was am Master umgestellt werden.

    Zur Initialisierung der Programmierung könnte man ja einen oder mehrere bestimmte/n Ausgänge an der Empfängerplatine vor dem Einschalten an Ground oder VCC legen und als Eingänge abfragen (aber nur so kurz, dass die Verzögerung beim Einschalten unbemerkt bleibt, falls im regulären Betrieb der Kontakt zur Zugmaschine und damit zur Versorgungsspannung kurz abreißen sollte). Im Programmiermodus könnte man dann nach einer festgelegten Reihenfolge die Funktionen auf die Ausgänge verteilen, in dem man die Ausgänge alternierend als Eingänge abfragt und mit einer Drahtbrücke nach Ground oder VCC die gerade am Ausgang angebotene Funktion (Schalt- oder Servoausgang, Servo normal oder reverse) an einem separaten PIN bestätigt.

  • Anhänger-EmpfängerDatum15.05.2019 02:49
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Na, da warst du ja schon richtig fleißig und nutzt nebenbei noch die dir zur Verfügung stehenden Ressourcen an Studenten
    Mir persönlich ist es Wurst, ob da nun ein PIC oder ein ATtiny werkelt. Ich habe bisher lieber die AVRs genutzt, weil es (damals, als ich mit Mikrocontrollern angefangen habe) dafür ordentliche C/C++-Compiler gab (Assembler nutze ich eigentlich nur für zeitkritische Routinen, für den Rest bin ich einfach zu faul) und die AVRs im Vergleich zu PICs die Takte besser nutzen (die meisten Instruktionen benötigen beim AVR nur 1 Takt).
    Die Platinenabmessungen sehen ja schon sehr gut aus. Aber, lassen sich die "L"-Formen denn günstig produzieren? Vor einigen Jahren war das noch so, dass alles, was nicht rechteckig war, gleich mit Extrakosten beaufschlagt wurde. Wenn das immernoch so sein sollte, könnte man die leeren Ecken ja noch selbst heraustrennen. Wie dick sind die PICs auf den KFZ-XS-Slave? Wie dünn können denn die Platinen werden? Geht das noch unter 0,5mm, also 0,3mm (zumindest bei den KFZ-XS-Slave, da sind die Überstände um den Prozessor nicht so groß)? Dann lassen sich die Platinen auch bei offenen Anhängern besser verstecken.
    Bin gespannt, wie die ersten Testläufe aussehen. Wenn du noch Versuchskaninchen benötigst, stelle ich mich gern zur Verfügung

  • Liebherr R954CDatum10.05.2019 19:02
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Kick, ban, ignore...

  • MB Truck Esso OilsDatum06.05.2019 17:08
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Das kannst du doch machen, wie du lustig bist. Dagegen spricht überhaupt nichts, wenn du unbedingt noch einen zusätzlichen Akku in/auf dem Fahrzeug montieren möchtest. Kannst ja zur Sicherheit auch noch ein Step-up-Wandler für den Transponder installieren. Es geht halt nur einfacher.

  • Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Ganz schöner Brocken. Ich würde es erstmal mit 13er Silikon versuchen, das könnte eventuell sogar vorbildgerecht nachgeben. Falls das nicht funktioniert, kann man ja immer noch härter gehen.
    An den Stützen hast du ja Gewindestäbe verbaut. Lassen sich die Stützen damit manuell runter schrauben, oder ist das schon eine Vorrüstung für eine motorisierte Funktion?

  • MB Truck Esso OilsDatum05.05.2019 17:35
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Danke Oliver, für deine Tests und die Erläuterung auf deiner Website. Dann war das Problem ja relativ einfach zu lösen .

  • Anhänger-EmpfängerDatum05.05.2019 00:19
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Ja, da liegst du genau richtig . Ich dachte daran, das Signal auf der Senderseite auf einen FET zu geben und damit die Versorgungsspannung zu zerhacken. Empfängerseitig muss dann das zerhackte Signal als externer Interrupt auf den Microcontroller gegeben und danach mittels Diode gleichgerichtet und Tantalkondensator geglättet (ob das für eine Motorlast ausreicht, weiß ich nicht, für Lichtfunktionen reicht das sicher) und als Versorgungsspannung für den Microcontroller und Verbraucher bereitgestellt werden.
    Eventuell ist es ja möglich das Signal auch zur Versorgungsspannung zu addieren, dann wäre mehr Last möglich.

    14,7ms Offset ist denke ich noch im Rahmen, das dürfte nicht groß auffallen. Du hast jetzt alles mit ATMega konstruiert, richtig? Würden sich die Funktionen auch in einen größeren ATTiny drücken lassen (dann eventuell ohne Servo-Funktionen, sondern nur Licht-/Schaltkanäle)? Da wäre die Stromaufnahme noch deutlich geringer.

  • Anhänger-EmpfängerDatum04.05.2019 17:51
    Foren-Beitrag von Selbstfeiermeister im Thema

    Also ich hätte Interesse an der D-Version. Wichtig dabei wäre dass der Offset am Empfänger nicht sichtbar ist. Bekommst du das hin, dass das Signal auf die Versorgungsspannung aufmoduliert wird?

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