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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 733 mal aufgerufen
 LKWs
firefly Offline




Beiträge: 43

18.02.2018 13:39
Unimog U430, Straßenmeisterei Zitat · antworten

Hallo zusammen,

ich möchte Euch hier meinen RC-Unimog vorstellen.



In das Grundmodell der Fa. Busch wurde ein aus Messingprofilen angefertigter Rahmen eingesetzt. Die Ladefläche beherbergt Akku, Servos und den Empfänger. Dadurch ist der Innenraum der Fahrerkabine nur durch eine Blinkelektronik (einzelnes IC) unterm Dach beeinträchtigt.
Die verbauten Komponenten sind hier im Forum wohl hinreichend bekannt. Die Rundumleuchten beherbergen drei LEDs und werden zusammen mit den Frontblitzern von einem Mikrocontroller angesteuert.
Eine Anhängerkupplung musste sein.

Verlauf:

Der Messingrahmen ist aus U- und T-Profilen gefertigt. Die Werkzeuge beschränken sich auf Säge, Feile und einen leistungsstarken Lötkolben.
Die Muttern zur Ladeflächenbefestigung waren erst schlecht zu löten (Oxidation, Ölrückstände). Hier erfolgte später Nacharbeit.
Halterung der Vorderachse. Bei allen Lötarbeiten ist eine gute Fixierung, auch der schon gelöteten Teile, erforderlich.
„Lenkgestänge“
Die Anlenkung wurde hier mit einem Teil eines CarSystem-Schleifers komplettiert.
Hier sieht man, wie der Kunststoffrahmen im U-Profil liegt.
An der Ladefläche ist ein Ausschnitt für den Lenkservohebel sowie das Führungsrohr der Anhängerkupplung ersichtlich.
Leider das einziges Bild, welches den Lenkservohebel zeigt. Bei der Anfertigung auf geringes Umkehrspiel achten. Auf der Ladefläche sind Akku, Lenkservo und Anhängerkupplungsservo angebracht. Der Empfänger wurde zum Schluss isoliert und in eine verbleibende Lücke gesteckt
Auf der Unterseite der Kabine muss für den Messinghebel eine Aussparung freigeräumt werden. Eine Steckverbindung für die Signalleuchten fand auch Platz. Gehalten wird die Kabine nur noch durch die zwei verbleibenden Kunststoffbolzen. Deshalb sitzt das Führerhaus manchmal auch ein bisschen schief. Zwei Tropfen Kleber müssen hier wohl auch sein.
Aufbau der Ladefläche aus einer Laborkarte, Lötstützpunkte inklusive. War schnell zu fertigen, jedoch gehen jeweils 1,5 mm der verfügbaren Fläche verloren.
Ansicht der Anhängerkupplung und Rückleuchten.
Das Standlicht wird über den PWM-Ausgang angesteuert und kann somit bei Tagfahrten etwas heller eingestellt werden.

In der Mitte ist das zweite Scheinwerferpaar als Lichthupe zu sehen.





Grüße Dieter

Julian P Offline




Beiträge: 50

18.02.2018 20:44
#2 RE: Unimog U430, Straßenmeisterei Zitat · antworten

Hallo Dieter,
sehr sehr cooles Modell. Der Rahmen des Modells sieht erstklassig aus. Klasse Projekt.
LG Julian

technikfan Offline




Beiträge: 76

04.03.2018 20:49
#3 RE: Unimog U430, Straßenmeisterei Zitat · antworten

Hi Dieter,
Ein cooles Teil hast du da gebaut, gefällt mir sehr gut. Auch die Messingarbeiten sind spitze. Hast du das alles mit Dremel und Feile gemacht, oder hast du eine Fräse ? Sieht auch sauber gebaut aus und die Beleuchtung rundet das Ganze noch ab.
Grüße von der Alb
Stefan

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Alle sagten das geht nicht, und dann kam einer, der das nicht wusste und hat es einfach gemacht

frankeisenbahn Offline



Beiträge: 194

05.03.2018 14:33
#4 RE: Unimog U430, Straßenmeisterei Zitat · antworten

Hallo Dieter,
mir gefällt auch auch besonders die Rahmenkonstruktion. Das ist die Bauweise, wie ich sie selbst bevorzuge.
Grüße
Frank

firefly Offline




Beiträge: 43

05.03.2018 18:57
#5 RE: Unimog U430, Straßenmeisterei Zitat · antworten

Hallo zusammen,

danke für Eure Antworten.

@ Stefan: Für die Messingteile nutzte ich fast nur keine Feilen (Diamant-Feilensatz für 5 €). Benötige ich zwei Teile gleicher Länge, spanne ich diese möglichst zusammen ein. Problematisch ist eher das Löten. Am Besten immer ALLE Teile fixieren. Beim Löten habe ich einen leistungsstarken Lötkolben und führe viel Zinn zur Wärmeübertragung zu. Oxidierte Messingflächen vorher abfeilen. Hinterher wird überschüssiges Zinn abgefeilt.

@ Frank: Die Rahmenkonstruktion ist für mich ein Mittelmaß zwischen Kleben und dem absolut durchgeplanten Fräsen oder 3D-Druck (Respekt den Profi-Konstrukteuren). Auch kann man viele Verbindungen wieder lösen. Ein Motor-/Getriebeschaden wäre allerdings der ungünstigste Fall. Den Nachbau der Lenkung sollte man sich aber vorher schon überlegen. Macht Spaß, ist aber auch aufwendig.

Grüße Dieter

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