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  • Opel Astra V8 Coupe (DTM)Datum06.02.2018 14:03
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Toni,

    solche LiPo-Lader gibt's reichlich bei ebay. Beispielweise diese hier:

    https://www.ebay.de/itm/500mA-Lader-fuer...o-/351705297394
    https://www.ebay.de/itm/50-500mA-LiPo-La...se/371331763142
    https://www.ebay.de/itm/TP4056-Mini-USB-...4-/281353518496

    In der Regel sind die Ladeplatinen ab Werk auf einen zu hohen Ladestrom eingestellt, aber das kann man durch Tausch eines Widerstandes ändern. Welcher Widerstand das ist und welcher Wert zum gewünschten Ladestrom passt ist beim ersten verlinkten LiPo-Lader in der Artikelbeschreibung aufgeführt. Falls Du damit Probleme haben solltest einfach Melden, das Anpassen des Ladestroms geht echt einfach.

    Viele Grüße
    Michael

  • Opel Astra V8 Coupe (DTM)Datum06.02.2018 01:28
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Sebastian,

    coole Idee mit der Ladestation / Ampel. Gefällt mir sehr gut.

    Das muss ich mir für meinen Opel V8 auch bauen - sofern sich irgendwo die Motivation findet um mit dem Umbau anzufangen.

    Gruß
    Michael

  • SchrittmotoransteuerungDatum11.12.2017 17:49
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Eine nette Animation zur Ansteuerung von Schrittmotoren findet sich in der Knowledge Base der Firma Nanotec:

    Schrittmotor-Animation

    Bei dieser Animation kann man auch zwischen Unipolarer, Bipolarer und Microschritt-Steuerung umschalten. Damit sollte je nach Deinem Motor ein passendes Ansteuerschema dabei sein.

  • SchrittmotoransteuerungDatum11.12.2017 16:36
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Julian,

    an sich ist die Ansteuerung eines Schrittmotors keine große Sache. Alles was Du brauchst ist ein Microcontroller und zwei H-Brücken zum Verstärken des Ausgangsstroms. Die eigentliche Ansteuerung im Voll-oder Halbschrittbetrieb reduziert sich dann darauf die Brücken wechselnd anzusteuern:

    A+
    B+
    A-
    B-
    A+
    ...

    Interessanter wird die Sache, wenn Du entweder mit Microschritten fahren oder gar eine Überwachung auf Schrittverluste umsetzen willst. Wobei es für diese Anwendung dann auch spezielle Steuer-ICs gibt, die dann nur noch Fahraufträge vom Microcontroller bekommen.

    In dieser Beziehung kannst Du Dir Mal das X-NUCLEO-IHM06A1 (Low voltage stepper motor driver expansion board based on the STSPIN220 for STM32 Nucleo) von ST-Microelectronics ansehen. Dies ist eine Erweiterungsplatine von ST, die sowohl zum Arduino UNO R3 als auch den STM32 Nucleo Boards kompatibel ist. Die Umsetzung des Programmcodes ist damit je nach Deinen Programmierkenntnissen "relativ" einfach.
    Der auf dieser Platine verbaute Schrittmotorcontroller ist der STSPIN220 Low voltage stepper motor driver


    Viele Grüße
    Michael

  • Stromversorgung PlatinenDatum19.11.2017 13:27
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Mats,

    für die freie Verkabelung von Akku, Empfänger und Motoren verwende ich sehr gerne farbigen Kupferlackdraht mit Ø0,15mm. Quellen:
    Modellbau Schönwitz -> Kupferlackdraht-Sortiment
    Bei Ebay z.B. kokologgos-schatzkiste

    Für die Beleuchtung greife ich ebenso wie Carsten auf Ø0,05mm Kupferlackdraht zurück.

    Viele Grüße
    Michael




    @Siegfried:

    Was Du zu der von Dir präsentierten Faustformel vielleicht erwähnen solltest:

    Diese Formel wird für (Gummi-)Isolierte Leitungen bei Unterputzmontage verwendet. Der Hintergrund ist die schlechte Abfuhr der im Leiter auftretenden Stromwärmeverluste.


    Im Mikromodellbau ist die Situation jedoch eher mit der Oberfläche einer Leiterplatte vergleichbar, und dazu gibt es bei www.multi-circuit-boards.eu ein paar nette Diagramme, die die Erwärmung der Leiterbahn in Abhängigkeit vom Strom und der Leiterbahnbreite darstellen. So wie dieses hier:

    [[File:leiterplatten_strombelastbarkeit_35.gif|none|auto]]
    Leiterbahnerwärmung bei 35µm Kupferdicke
    Quelle : www.multi-circuit-boards.eu

    Auch das zugrunde liegende Berechnungsverfahren ist dort kurz beschrieben und auf dessen Herleitung findet sich ein Link.


    Abgesehen davon: Ein Ampere über eine Ø0,05mm Leitung ist meiner Meinung nach gewagt, aber so viel Strom zieht in der Regel kein Mikromodell. 200mA bis 300mA scheinen mir eher realistisch für einen beleuchteten LKW. Dafür sollte die Ø0,05mm Leitung noch ausreichen, evtl. wird der Draht halt warm.

  • Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Sebastian,

    das liegt vermutlich daran, dass die rechte Zeichnung von einer richtigen Ape stammt -> Link. Dadurch erweckt Siegfried den Eindruck, dass sein Aufbau der Anordnung beim Original entsprechen würde.

    In Wirklichkeit steckt da aber noch die Vorderradfederung drin, und die Drehachse des Vorderrades verläuft fast durch das Vorderrad. Das kann man entweder an einer richtigen Ape sehen, oder auf den Bildern dieses Restaurationsberichtes.

    Viele Grüße
    Michael

  • BMW IsettaDatum06.05.2016 13:57
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Oliver,

    so kompliziert wie Du denkst ist die Fixierung des Zahnrades gar nicht: Es wird schlicht im eingebauten Zustand mit der Achse verklebt. Das selbe gilt auch für die Felgen, man muss also gut aufpassen und den Klebstoff sparsam dosieren. Sonst dreht sich da gar nichts mehr.

    Gruß
    Michael

  • BMW IsettaDatum24.04.2016 16:20
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo alle miteinander,

    nachdem Oliver inzwischen das Video der Isetta bei YouTube veröffentlicht hat, wird es Zeit für ein Status-Update.

    Ursprünglich war das Video mit der Isetta ja schon für Friedrichshafen (2015) vorgesehen, aber beim Warmfahren des Modells kam es zu einer Wechselwirkung zwischen meinen "Fahrkünsten", der unzuverlässigen IR-Fernsteuerung sowie der Fußbodenschlucht. Sprich: Mit Vollgas über die Kante, und kaputt war das Gehäuse. Das Fahrwerk an sich funktioniert nach wie vor, aber an ein Video war so nicht mehr zu denken.

    [[File:Isetta nach FN-b.jpg|none|auto]]


    Die Lösung schien zunächst recht einfach: Abends die Isetta auf Deltang umbauen und ein neues Gehäuse montieren, und am Sonntag dann das Video drehen. Doch auch hier kam Murphys Gesetz ins Spiel: Während mit dem IR-Empfänger nie Probleme mit der EMV auftraten, koppelten mit dem Deltang-Empfänger plötzlich die Motoren in das RC-Signal ein. Alle Versuche dies mit Hilfe mehrerer Entstörkondensatoren zu beheben blieben erfolglos, so dass aus der kleinen Reparatur letzten Endes eine komplette Revision von Elektronik und Fahrantrieb wurde.

    In diesem Zusammenhang wurde der etwas verschlissene Fahrmotor durch ein neues Exemplar ersetzt, und anstelle des PIC18F2520 Microcontrollers steuert nun ein schnellerer und energiesparenderer PIC18F25K22 den Wagen. Auch die Motorendstufen blieben nicht erhalten, anstelle der acht FETs ist nun ein kleines IC (A3901) verbaut. Und natürlich die wichtigste Änderung: Der Deltang RX32-SumPPM als Empfänger.

    [[File:Elektroarbeit - 2b.jpg|none|auto]][[File:Elektroarbeit - 3b.jpg|none|auto]]


    Auch am Gehäuse gab es eine kleine technische Anpassung: Da ein Zivilfahrzeug kein Blaulicht hat, wurde anstelle dessen eine 0201er LED als Kennzeichenbeleuchtung an der Stiftleiste angeschlossen. Statt wie früher alle LEDs über einen gemeinsamen Vorwiderstand zu betreiben, hat nun jede LED ihren eigen Vorwiderstand.

    [[File:Isetta auf Tieflader.jpg|none|auto]][[File:Isetta-2016 - 2.jpg|none|auto]][[File:Isetta-2016 - 4.jpg|none|auto]]


    Somit war die Isetta endlich bereit fürs Video. Vielen Dank an Oliver für die Regie / Kameraführung und an Thorsten und seinen Bulli für die Hilfestellung auf dem Weg in die Werkstatt.




    Beim Videodreh fielen dann noch ein paar Probleme auf, unter Anderem das sehr empfindliche Lenkverhalten, und ein recht hohes Losbrechdrehmoment. Während ersteres Problem vor Ort durch Anpassung der Senderkennlinien behoben wurde, bedurfte die Optimierung des Anfahrverhaltes etwas mehr Aufwand. Das Problem an sich lag im Spiel der Hinterachslagerung: Bei der Montage des Antriebsmotors wurde selbiger natürlich laufen gelassen, um die optimale Position zu ermitteln. Aber ohne Last auf der Hinterachse lag der Motor zu weit unten, so dass durch das Gewicht des Fahrzeugs das Antriebszahnrad auf die Motorschnecke drückte. Dazu noch eine minimale Rundlaufabweichung von Schnecke und Zahnrad...

    Zum Beheben dieses Problems wurde zunächst das Hinterachslager mit einem dünnwandigen 1mm Messingrohr ausgebuchst, und nach Abbinden des Klebstoffs wurde dieses Rohr geteilt und auf Maß geschliffen. Da die alten Felgen noch eine 1mm Bohrung hatten, wurden auch diese durch neue Alufelgen mit 0,8mm Bohrung ersetzt. Schlussendlich noch ein Zahnrad Z19S sowie etwas Rundstahl, und endlich fährt die Isetta auch langsam.

    [[File:Hinterachse-1b.jpg|none|auto]][[File:Hinterachse-2b.jpg|none|auto]][[File:Hinterachse-3b.jpg|none|auto]][[File:Hinterachse-4b.jpg|none|auto]]


    Viele Grüße
    Michael

  • Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Julian,

    zu Ostern habe ich mir auch eine DX10t bei Staufenbiel gekauft. Direkt nach Ankunft habe ich erstmal einen Deltang RX31 verbunden, dank Firmware 1.01 ohne Problem. Aber die Bedienung war mit der alten Firmware etwas eingeschränkt.

    Trotz anfänglicher Bedenken wegen Lenni's Update-Problem habe ich dann das Update von 1.01 auf 1.12 bei Spektrum herunter geladen und installiert. Dabei die Luft angehalten...

    Ging ohne Probleme, auch DSM2 & DSMX mit den Deltang-Empfängern sowie dem China-Clon läuft nach wie vor ohne Probleme. Glück gehabt - oder Problem von Spektrum behoben?

    Viele Grüße
    Michael

  • Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Zusammen,

    dem Lob für das gelungene Video kann ich mich nur anschließen. Eigentlich war ja schon für Friedrichshafen ein solches Video geplant, aber die Kombination aus Unfähigkeit des Fahrers, unzuverlässiger IR-Fernsteuerung und Fußbodenschlucht führte dort zu einem wenig filmtauglichen Aussehen der Isetta.
    Dafür hatte ich nun endlich einen Grund, den Winzling mit einem Deltang-Empfänger aufzurüsten, und das neue Gehäuse… der Filmtitel passt. Und ganz nebenbei hatten wir auch ein Thema fürs Video. Ach ja, vielen Dank auch noch an Thorsten fürs "In die Werkstatt bringen." Ohne seinen Bulli hätte das nie so gut geklappt.


    Aber: Ein wenig Selbstkritik muss sein, denn ich bin in Sinsheim ohne genug Isetta-Fahrpraxis aufgeschlagen. Die Folge war ein Ping-Pong Fahrstil des Wagens zu Beginn der Dreharbeiten. Erst Übung und angepasste Kennlinien im Sender (danke für den Tipp, Oli) sorgten für gute Fahreigenschaften.
    Naja… An der Hinterachse war dann noch zu viel Spiel, das ich inzwischen reduziert habe... leider zu spät , denn jetzt schnurrt die Isetta auch schön "langsam" vor sich hin.


    Gruß
    Michael

  • IR-/Bus-Übertragung SattelzugDatum29.03.2016 23:18
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Steffen,

    so wie es aussieht kann ich hier nicht wirklich weiter helfen solange mir kein Testaufbau zur Verfügung steht. Da werde ich wohl doch etwas aktiver werden müssen und die Software für meine Elektronikbausteine parallel zu Deiner Entwicklung erstellen, so dass ich Deine Probleme live vor Ort nachvollziehen kann. Dennoch, hier ein paar Dinge die mir beim Lesen Deines Posts so einfielen:


    - Probleme bei schnellerer Übertragung? Das muss nicht unbedingt an Deiner Software liegen. Auf der Suche nach einem Fototransistor fiel mir auf, dass einige Fototransistoren eine recht hohe Rise / Fall-Time (>40µs) haben. Je nach dem von Dir verwendeten Fototransistor kann hier die Ursache liegen.


    - 14ms + 3 x 2ms werden nur dann zum Problem, wenn das Programm alle Phasen sequenziell arbeitet. An Deiner Stelle würde ich die Servo-PWM über eine Interrupt-Serviceroutine abhandeln, und im Hauptprogramm den IR-Datenempfang abwickeln. Denn 10µs Längenabweichung machen bei der IR-Erfassung wenig aus, und da der Interruptaufruf immer gleich lange dauert kannst Du diese Zeit beim Start des Servo-Pulses entsprechend subtrahieren. Einfach den 16bit Timer mit

    65535 – ServoZeit – InterruptAufrufZyklen

    laden und den ServoPIN = 1 setzen. In der ISR werden dann nur alle ServoPINs rückgesetzt und ein Flag-Bit gesetzt, über das das Hauptprogramm dann den nächsten Servoimpuls starten kann.
    Eventuell solltest Du dem C-Compiler noch für die ISR das automatische Speichern der CPU-Register verbieten und den Befehl selbst programmieren, denn ich musste schon Mal mit Entsetzten feststellen, dass der C-Compiler vorsorglich nicht nur die paar CPU-Register in die Shadow-Register sicherte, sondern auch noch alle anderen 12 Special-Function-Register manuell gesichert wurden. Ganz toll… 2 x 24 Taktzyklen verheizt.


    Ach ja: PPM-Impuls… Falsche Seite des Empfängers, das war Mal bei Prä-2.4GHz Sendern zum Trennen der Kanaldaten. Gemeint war die Servo-PWM.




    @Nils:

    Die Idee mit dem Array und nur bei Änderung neu Übertragen ist nicht schlecht. Wenn gar keine Daten zu übertragen sind wäre hier ein Heartbeat erforderlich, z.B. SoF +EoF ohne Datenbyte, weil sonst der Empfänger nicht weiß ob noch ein Sender da ist und auf Stand By gehen sollte. Werde ich bei Gelegenheit antesten.

    Den anderen Vorschlägen – zwei LEDs und Funk – stehe auch ich weniger begeistert gegenüber.
    Einzig die Verwendung einer einzigen IR-LED in Verbindung mit einem 56kHz IR-Empfänger (vgl. TSOP75256 / TSOP37256) würde mich reizen, um Probleme durch die Sonne / Fremdlicht zu vermeiden.
    Schade, dass die 455kHz Empfänger nicht mehr angeboten werden.


    Was ich mir noch überlegt hatte war eine Elektro-Magnetische Übertragung per SMD-Spule und Hall-Sensor. Da wäre die Umsetzung halt aufwendiger als bei IR, aber dafür spielt das Sonnenlicht keine Rolle. Nur: E-Motor = Magnetfeld.




    So, genug getippt. Hier wartet ein PKW-Chassis (jetzt mit Anhängerkupplung) auf sein Gehäuse mit vielen LEDs und einer IR-LED.

    Viele Grüße
    Michael

  • IR-/Bus-Übertragung SattelzugDatum28.03.2016 15:28
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Steffen,

    wenn man die Latenzzeit in der Übertragung reduzieren will fallen mir eigentlich nur zwei Ansätze ein, die Du sicher auch schon in Erwägung gezogen hast:
    1. 50% weniger Daten übertragen
    2. Höhere (200%) Datenrate
    Beide Optionen würden erstmal dazu führen, dass man in den 22ms zwei Datenpakete übertragen bekommt, also die Latenzzeit auf 10ms sinkt. Dadurch steigt natürlich auch der Programmieraufwand, weil das Programm im Empfänger nun mehrere Dinge parallel erledigen muss. Nur welchen Weg sollte man nehmen?
    zu 1.: Weniger Daten = weniger Servos! Ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll.
    zu 2.: Schon eher brauchbar.

    Selbst würde ich keinen der beiden Wege gehen, sondern beide kombinieren. Und das in der Form, dass ich zwei verschiedene Telegramme vorsehen würde:
    - Ein Telegramm wäre das bereits von Dir in der Excel-Tabelle gezeigte mit allen 5 Datenbytes, das immer dann übertragen wird, wenn ein PPM-Impuls vom Empfänger erfasst wurde.
    - Telegramm Nummero zwo besteht nur aus dem ersten Datenbyte mit den Licht / Blinker- Informationen und wird immer dann übertragen, wenn KEIN PPM-Impuls anliegt UND sich einer der Eingänge geändert hat.

    Das Ganze habe ich Mal eben in Excel eingetippt. Bitte nicht hauen, wenn ich einige Bits vertauscht haben sollte…
    [[File:IR-Datenübertragung.jpg|none|700px|auto]]

    Für den Empfänger bedeutet dies in Kombination erstmal, dass die Empfangsroutine flexibler werden muss und nun auch mit kurzen Telegrammen klar kommen muss. Das sollte aber nicht allzu aufwendig sein, denn wenn der Empfänger nach den ersten Datenbyte ein End of Frame empfängt, dann wird die Nachricht halt als Kurznachricht interpretiert und nur die Lichtausgänge angesteuert. Damit bekommst Du die Möglichkeit in 50% der Fälle innerhalb von 1,8ms aktualisierte Blinkerdaten zu schalten. Und für den Fall, dass eine Zugmaschine (wie evtl. Sebastians Trabbi) gar keine Servodaten übertragen möchte, dann wird einfach kein Empfängerkanal angeschlossen und die Daten stehen immer innerhalb von 1,8ms am Empfänger zur Verfügung.

    Schwieriger wird es für den Sender, denn mit den geänderten Timings kann man jetzt nicht mehr sofort nach dem Detektieren eines PPM-Impulses mit der Datenübertragung starten. Der Grund? Die Übertragung eines Bytes dauert mit 1,5ms jetzt weniger lange als ein solcher PPM-Impuls mit maximal 2ms dauern darf. Und wenn der Impuls noch nicht beendet ist, aber schon die Information übertragen werden soll...


    Nun werden sicher ein paar Leute hier auf die Idee kommen, auch noch weitere Telegramme z.B. für nur einen PPM-Kanal haben zu wollen. Davon würde ich aber abraten, denn dazu müsste man den Sender auf die Anzahl der Kanäle programmieren. Ob sich dies lohnt scheint mir aber sehr fraglich.

    Viele Grüße
    Michael

  • IR-/Bus-Übertragung SattelzugDatum12.03.2016 23:56
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Steffen,

    Zitat von SteffKe im Beitrag #114
    Aber die Konfiguration kann ja auch über mein Protokjoll erfolgen, wenn man einfach die Daten anders setzt: z.B. wenn der Empfänger eine bestimmte Datensequenz empfängt, dann geht er in den Config-Mode usw. Die Einstellungen könnten dann über die Zustandsbytes erfolgen, z.B. über die Schaltkanäle in Verbindung mit den Pro-Kanälen... Ich sehe schon, da wartet noch einiges an Arbeit ;)



    Genau das ist mein Plan: Der PC sendet über einen USB-Seriell Wandler an einen Microcontroller mit UART, der dann die Daten in das IR-Protokoll übersetzt und sendet. Im Slave-Controller muss dann ein Function-Mapping implementiert sein, so dass man die PINs je nach Konfiguration entsprechend ansteuern kann. Im Prinzip so etwas wie ESU bei ihren Lokpilot-Decodern implementiert hat.
    Das Ganze habe ich schon Mal für die Modellbahn programmiert, und eine abgespeckte Version des Programms läuft auf meiner PKW-Elektronik. Am Aufwendigsten ist die Umsetzung des Function-Mappings und die Zuordnung zu den Funktionsausgängen. Hier muss man vorher etwas Zeit in ein Konzept investieren, dann wird der Rest viel einfacher.

    Im Prinzip könnte ich das alles jetzt hier erläutern, aber wenn ich mir ansehe wie lange ich schon überlege was ich in dieser Mail schreiben soll... da schaue ich wohl besser am nächsten Sonntag nach Sinsheim. Spielen, fachsimpeln...

    Du hattest ja im Messen-Teil erwähnt, dass Du am Sonntag nach Sinsheim willst, oder Steffen?

    Viele Grüße
    Michael

  • IR-/Bus-Übertragung SattelzugDatum12.03.2016 15:58
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Nils,

    das hast Du richtig erkannt: Da der Sender nicht wissen kann, was gerade dran hängt ist auch die Überlegung bezüglich Schalt- oder Prop-Kanal ziemlich hinfällig. Die Frage ist wohl eher, wie viele Propkanäle auf einem Slave (z.B. Hänger) maximal gebraucht werden. Zusätzlich kann man dann noch ein paar Kanäle für Schalter mit 3 Stellungen übertragen. Und natürlich noch die Informationen zur Beleuchtung, also Rücklicht, Bremslicht, Blinker x 2, Rückfahrscheinwerfer...

    @Steffen

    Die Idee mit dem langsam laufen Servo gefällt mir sehr gut, aber da sehe ich auch ein ganz großes Problem: Die Konfiguration. Bei mir habe ich dieses Problem bisher so gelöst, dass jedes Fahrzeug ein speziell angepasstes Programm bekommt in dem solche Feinheiten wie LED-Dimmer und (Servo-)Geschwindigkeiten konfiguriert sind. Diese Daten werden dann beim Programmstart in die entsprechenden Variablen geladen. Prinzipiell kann man diese Daten auch aus dem EEPROM laden, aber wie bekommt man die Konfiguration da hin? Hier werden wir noch eine Lösung suchen müssen, denn das Ganze über den Sender einzustellen wäre extrem aufwendig.

    Denkbar wäre z.B. ein Microcontroller mit USB/UART Schnittstelle und einer IR-Sendediode. Über ein PC-Programm könnte man dann die Einstellungen für die Slave-Elektronik konfigurieren und dann das Datenpaket über die IR-LED auf den Slave schreiben.


    Nun, hier noch meine Wunschliste bezüglich der zu übertragenden Daten:
    3 x Prop-Kanal mit 10 Bit................ 30 Bit
    1 x Schaltkanal mit 3 Stellungen ....... 2 Bit
    8 x LED-Kanal ............................... 8 Bit
    Macht insgesamt 40 Bits an Daten, oder eben 5 Bytes. Mit den Timings aus Post 1

    Zitat von SteffKe im Beitrag #1
    Hallo Leute,
    Folgendes Timing liegt zugrunde: Funktion (high-Zeit in us/ low-Zeit in us)
    Init (400/100) kennzeichnet den Beginn einer Übertragung
    Reinit (500/100) kennzeichnet den Beginn des nächsten Datenbytes
    High-Data (200/100) Daten-Bit 1
    Low-Data (100/200) Daten-Bit 0
    Complete (600/100) kennzeichnet das Ende einer Übertragung


    wären das:
    500µs + 4 * 600µs + 40 * 300µs + 700µs = 15600µs

    Die Übertragungsdauer ist noch kleiner als die 20ms Intervall vom Sender, daher wäre es ok.

    Oder seid ihr anderer Meinung?

    Viele Grüße
    Michael

  • Pico-Servo 9mm x 13mm x 6,5mmDatum27.02.2016 16:25
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo,

    wenn ich raten müsste, würde ich auf ein Doppelschneckengetriebe tippen. Sehr nette Lösung.

    Gruß
    Michael

  • PKW-Anhänger HP350.01 (aka Klaufix)Datum25.02.2016 23:36
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema



    Hallo Sebastian,

    also das sieht Mal ziemlich klein aus. Wie "groß" ist denn der Anhänger? Und wo willst Du die Elektronik hinpacken? In den Aufbau, oder unten drunter?

    Gruß
    Michael

  • IR-/Bus-Übertragung SattelzugDatum25.02.2016 23:20
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Steffen,

    der Deltang RX31 kann neben dem normalen, vierfachen Servosignal alternativ zwei weitere Betriebsarten:

    1. Sum-PPM: Hier werden auf PIN3 die Stellungen von 7 Servokanälen ausgegeben. Man muss also nicht 7 PINs am Microcontroller verheizen, sondern nur einen einzigen (bevorzugt mit Interrupt / Capture).

    2. Serial: Hier gibt PIN3 die Stellung aller 7 Kanäle als seriellen Datenstrom mit 115200 Baud aus. Man hat also keinen Jitter, die Daten liegen direkt im "Klartext" vor. Nachteil: Kein ATtiny.

    Die genaue Beschreibung findest Du hier:
    http://deltang.co.uk/serial.htm


    Bei meinen PKWs habe ich bisher immer die Sum-PPM Option verwendet. Irgendwann muss ich die Software auf den UART umschreiben, das würde nochmals Rechenzeit sparen und wäre genauer...

    In Bezug auf die Kupplungs-Datenübertragung war mein Plan einfach die "überflüssigen / freien" Bits des seriellen Deltang-Protokolls durch Statusbits für Blinker, Bremslicht etc. zu ersetzen und die Kanaldaten 1:1 durchzureichen.



    Noch kurz zum Microcontroller: Ich verwende meist Controller von Microchip. Angefangen hatte ich auch mit einem dem ATtiny recht ähnlichen PIC16F84. Von daher kann ich Deine Probleme nur allzu gut nachvollziehen.
    Inzwischen arbeite ich aber auch mit den 16/32bit Controllern, wobei die hier vorgestellten Elektronikbausteine einen "großen" 8-Bit Controller aus der PIC18Fx4K22 Serie verwenden. Denn im Gegensatz zu den 16/32 Bit Controllern kann der PIC18 bis zu 25mA pro Pin. Und Strom spart der Achtbitter auch noch.


    Als IR-Empfänger hatte ich dieses "Monster" ins Auge gefasst:
    TEMT7100X01
    Liegt schon bei mir rum, aber... die liebe Zeit.


    Viele Grüße
    Michael

  • IR-/Bus-Übertragung SattelzugDatum25.02.2016 22:29
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Steffen,

    theoretisch kannst Du natürlich 2 Bytes "verbraten" um einen Kanal zu klonen. Aber das wird Dir wenig nutzen, denn der Deltang arbeitet nur mit 10 Bit / 1024 Schritten. Von den 16 Bit brauchst Du also nur 10 je Kanal, und mit den restlichen 6 Bits kannst Du dann schon die I/O Zustände übertragen.

    Noch besser wäre es, wenn Du einen Microcontroller mit UART verwenden würdest. Dann könntest Du nämlich einen Deltang RX31 nehmen und die Daten über das Serielle Protokoll direkt einlesen und weiter leiten. Naja... der Nachteil ist halt, dass der RX31 keine Motoren steuert, so dass Deine Elektronik die Motoren steuern müsste. Etwas aufwendiger, funktioniert aber sehr gut. Und mit den richtigen IR-Bauteilen könnte man das serielle Protokoll auch mit 115200 Baud zum Trailer übertragen. Zumindest war das mein bisheriges Ziel.

    Gruß
    Michael

    PS: Der RX41d-V5 hat an den P-Pads gar nur 8 Bit Auflösung für die Servoausgänge.

  • IR-/Bus-Übertragung SattelzugDatum25.02.2016 10:20
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Siegfried,

    zunächst Mal verwende ich für jede LED einen eigenen Vorwiderstand, weil die Dinger sonst ein recht kurzes Leben haben, oder die Helligkeit gleichfarbiger LEDs etwas ungleichmäßig wäre. Allerdings lege ich den Vorwiderstand meistens auf die Betriebsspannung des Microcontrollers aus, so dass die LEDs zunächst relativ hell leuchten.

    Danach kommt die Software, und wie Du in Deiner Frage schon vermutet hast, kann ich jeden der 26 Ausgänge individuell per PWM dimmen. Zusätzlich habe ich dann noch eine kleine State-Machine implementiert, über die jedem Ausgang noch ein Leucht-Profil zugewiesen werden kann. Also Doppelblitz, Sinus etc.

    Viele Grüße
    Michael

  • IR-/Bus-Übertragung SattelzugDatum25.02.2016 00:13
    Foren-Beitrag von m-brilisauer im Thema

    Hallo Steffen und Sebastian,

    ich muss zugeben, dass ich vom Stand des Projektes beeindruckt bin. Die selben Überlegungen hatte ich ebenfalls, aber zeitlich bin ich nie dazu gekommen mich zwischen UART und PCM entscheiden zu müssen. Kommt wohl auch daher, dass meine PKWs bisher keinen Anhänger hatten.

    In Bezug auf Sebastians Anregung mit der Gehäuseform und industriell gefertigten Platinen... nun... Du solltest das in Betracht ziehen, weil man so auf engem Raum noch ein paar zusätzliche Sachen unterbringen kann. Hier Mal mein Hardwarestand zu diesem Thema:

    [[File:20160224_235457.jpg|none|auto]]

    Bei den Platinen auf dem Foto handelt es sich um die Steuerelektronik für meine PKWs. Die größte Platine habe ich für Fahrzeuge mit vielen LEDs vorgesehen, denn neben 26 LEDs kann diese Elektronik noch 2 Motoren steuern. Die anderen Leiterplatten haben ebenfalls 2 Motorausgänge, wegen eines kleineren Microcontrollers aber entsprechend weniger LED-Anschlüsse. Naja, abgesehen von der kleinsten Platine, die auf den Namen "Datensammler" hört und im Prinzip das gleiche wie Deine Elektronik machen soll.

    Viele Grüße
    Michael

Inhalte des Mitglieds m-brilisauer
Beiträge: 64
Ort: Weingarten
Geschlecht: männlich
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